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	<title>Monika Weichselgartner</title>
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	<description>Malerei und Zeichnung</description>
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		<title>Willkommen!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminandrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Monika Weichselgartner, ich freue mich, Ihnen meine Malerei vorzustellen. Inmitten der urwüchsigen Landschaft des Mündungsgebiets der Isar, eingetaucht in die verschiedenen Stimmungen und Erscheinungsbilder der Natur, entstehen meine Bilder. Derzeit ranken sie sich um das Thema Gesichter und Figuren und um die Verwandlung menschlicher Gesichter in Tiergesichter, Naturgeister, Dämonen, aber auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.monika-weichselgartner-malerei.de/wp-content/uploads/2011/12/mwnat01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29" title="mwnat01" src="http://www.monika-weichselgartner-malerei.de/wp-content/uploads/2011/12/mwnat01-238x300.jpg" alt="Monika Weichselgartner" width="238" height="300" /></a>Mein Name ist Monika Weichselgartner, ich freue mich, Ihnen meine Malerei vorzustellen.</p>
<p>Inmitten der urwüchsigen Landschaft des Mündungsgebiets der Isar, eingetaucht in die verschiedenen Stimmungen und Erscheinungsbilder der Natur, entstehen meine Bilder. Derzeit ranken sie sich um das Thema Gesichter und Figuren und um die Verwandlung menschlicher Gesichter in Tiergesichter, Naturgeister, Dämonen, aber auch in Pflanzen und Bäume. In vielen meiner Arbeiten taucht das Unheimliche, das Ungewöhnliche auf, das jederzeit in unser Leben treten kann und es von einem Moment auf den anderen radikal verändern.</p>
<p>Dabei lasse ich mich inspirieren von der Vielfalt der heimischen Überlieferung mit ihren Rauh- und Walpurgisnächten, ihren Hexen, Druiden und Wölfen &#8211; Überbleibseln uralter keltischer Bräuche im lange christianisierten Brauchtum des Bayerischen Waldes.</p>
<p>Weitere Motive finden sich in der antiken Mythologie, etwa den fünfzehn Büchern der <a title="Online-Version der Metamorphosen des Ovid" href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Ovid/Epos/Metamorphosen" target="_blank">Metamorphosen </a>des römischen Dichters Ovid. Er erzählt zum Beispiel wie die zypriotische Königstochter Myrrha von den Göttern in einen Baum verwandelt wird oder wie sich Thetis, eine schöne Meeresnymphe, selbst in einen Vogel, einen Baum und eine Tigerin verwandelt, um sich vor dem gewalttätigen Liebeswerben des thessalischen Königs  Peleus zu schützen. Auch in der deutschen und europäischen Literatur der jüngeren Vergangenheit findet sich immer wieder das Motiv der Verwandlung, etwa in <a title="Die Verwandlung von Kafka auf zeno.org" href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Kafka,+Franz/Erz%C3%A4hlungen+und+andere+Prosa/Die+Verwandlung" target="_blank">Kafkas</a> gleichnamigen Roman, indem sich der Handlungsreisende Gregor Samsa in ein Ungeziefer, ein Untier verwandelt, das nach seiner Verwandlung mit seiner Umgebung nicht mehr zurecht kommt.</p>
<p>Interessant ist das Thema für mich, weil Verwandlungen häufig im Zusammenhang mit extremen Emotionen der Gestaltwandler selbst stehen &#8211; oder derjenigen, die imstande sind, Verwandlungen anderer Personen zu bewirken. Zu einer Verwandlung kann eine Schwäche, aber auch eine Tugend führen. Eine Verwandlung kann dem Verwandelten eine besondere, beispielsweise animalische Kraft verleihen, ihn schützen oder verbergen, ihn zu einem Teil der umgebenden Natur werden lassen oder ihn umgekehrt seiner Umwelt entfremden. Auch im Zusammenhang  der Wiedergeburt in anderer Gestalt taucht das Thema Verwandlung  in Mythen, Märchen und Religionen auf. Auf diese Weise führt das Thema der Verwandlung direkt in die tieferen Schichten unseres Bewusstseins und gibt so Motive an die Hand, vielschichtige Gedanken und Gefühle mit bildnerisch gestalterischen Mitteln zu symbolisieren.</p>
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